Turnierhundesport                                  

Trainingszeiten :

Samstags : 16.00 bis 18.00 Uhr

Mittwochs : 18.00 bis 20.00 Uhr

Ansprechpartner : Bianca Füllgraf

hsf-dernbach@mail.de

 

 

TURNIERHUNDESPORT
Der Turnierhundesport -THS- ist wohl die Sparte, die an die Hundeführer und die Hunde die größten sportlichen Anforderungen stellt.
Im Turnierhundesport gibt es deshalb auch verschiedene Altersstufen und eine Trennung nach Frauen und Männern,
die für die jeweilige Altersstufe getrennt bewertet werden.
Egal ob kleine oder große Hunde, für jeden Vierbeiner ist der Turnierhundesport eine Herausforderung.
Beim Turnierhundesport kann in folgenden Sparten gestartet werden:
VIERKAMPF I
VIERKAMPF II
HINDERNISLAUF
GELÄNDELAUF
COMBINATIONS-SPEED-CUP



VIERKAMPF I
Beim Vierkampf muss man sich - wie der Name schon sagt - in vier verschiedenen Disziplinen bewegen.
1. Gehorsamsübung (ähnlich einer Begleithundeprüfung), bei der der Hund
nach einem festen Laufschema mit Leine und
auch in der Freifolge geführt wird.
Es müssen ein Schritttempo-Wechsel und SITZ- und PLATZ-Übung
gezeigt werden.
Durchqueren einer Gruppe und Ablage entfallen.
2. Hürdenlauf -auch Dreisprung genannt- hierbei müssen
auf einer Strecke von 50 Metern drei 50 cm hohe Hürden (Pylonen),
deren Stangen locker aufliegen, vom Hund übersprungen werden.
Der Hundeführer läuft möglichst auf gleicher Höhe nebenher.
Der Hürdenlauf kann mit oder ohne Leine gelaufen werden.
Es werden hiervon zwei Durchgänge gezeigt.
3. Slalomlauf - Der Hund wird mit oder ohne Leine durch einen,
mit Stangen abgesteckten, ZICK-ZACK-KURS geführt,
wobei der Hund und Hundeführer durch die Tore laufen müssen.
Auch der Slalomlauf wird zweimal gelaufen.
4. Hindernislauf - hierbei muß der Hund auf einer Strecke von 75 Metern
(in gerader Linie oder L-Form) 8 verschiedene Hindernisse
(Hürde - Schrägwand - Tunnel - Laufsteg - Tonne - Reifen -
Hochweitsprung - 2. Hürde) überwinden.
Der Hund kann mit oder ohne Leine geführt werden.
Der Hundeführer sollte möglichst auf gleicher Höhe nebenher mit dem Hund sein.
Auch der Hindernislauf wird in zwei Durchgängen gezeigt.


Christoph mit Flash

bei der Unterordnung


 

 

 

 

 

 

 

Bianca mit Aj

Slalomlauf

 

             Sven mit Luna

 

 

 

 

 

Vierkampf II
Der Vierkampf II wird auf Basis des Vierkampf I gelaufen,
jedoch mit höheren Leistungsanforderungen.
Im Vierkampf II wird der Hund nur ohne Leine geführt.
Der Hürdenlauf -Dreisprung- wird nicht in zwei einzelnen Durchgängen gelaufen,
sondern nur einmal, allerdings mit Hin- und Rücklauf um eine Wendestange.
Der Hundeführer springt beim Hürdenlauf mit über die Pylonen.
Bei der Unterordnung entfällt die Leinenführigkeit,
statt dessen muss zusätzlich die STEH-Übung gezeigt werden.

Katrin mit Ihrer Amy

beim Hürdenlauf

 

 

 

 

 

 

 

 

Anja mit Coco

beim Hindernislauf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GELÄNDELAUF
Den Geländelauf gibt es in zwei Distanzen: 2000 Meter und 5000 Meter
In jeder Distanz gibt es natürlich die unterschiedlichen Altersklassen,
denn in dieser Disziplin ist der Altersunterschied der Teilnehmer wohl am relevantesten.
Die Laufstrecken sollen so ausgesucht sein, dass sie dem Begriff Geländelauf gerecht werden.
Der Hund muss angeleint sein, kann aber mit einem Bauchgurt (max. Länge 2 Meter) geführt werden.
Ein Brustgeschirr ist erlaubt.
Im Regelfall erfolgt Einzelstart - Zeitabstand zum folgenden Läufer -1 Minute-
Start und Ziel müssen so liegen, dass sie vom Leistungsrichter eingesehen werden können.
In jeder Alters- und Geschlechtsklasse gewinnt der Läufer mit der schnellsten Zeit.

 

Anette mit Pablo

Kurz vorm Start

Geländelauf 5000 m


 

 

 

 

 

 

CSC - COMBINATIONS-SPEED-CUP
Der CSC wird entweder als Einzel- oder Mannschaftswettbewerb angeboten.
Ein Lauf besteht aus drei Sektionen mit jeweils etwas unterschiedlichen
(in der Reihenfolge aber vorgeschrieben) Hindernisbahnen,
in denen auch die aus dem Vierkampf bekannten Slalomtore vorkommen.
Zusätzlich gibt es noch zwei weitere Geräte,
den FRANKFURTER KREISEL und die MÜHLACKER HARFE.
Der Mannschaftswettkampf ist mit einem Staffellauf vergleichbar,
bei dem zunächst das erste Team die erste Sektion absolviert,
sobald es im Ziel ist, läuft das zweite Team die zweite Sektion und
anschließend der Abschlußläufer die dritte Sektion.
Entscheidend ist die Laufzeit aller drei Teams zusammen.
Beim Einzelwettkampf läuft ein einziger Hundeführer mit seinem Hund alle drei Sektionen.
Es werden jeweils zwei Durchgänge absolviert.
Strafpunkte gibt es bei jedem ausgelassenen Hindernis, abgeworfene Stangen
(Hürdenlauf, Frankfurter Kreisel, Hoch-Weitsprung) und auslassen einer Wendestange.

Shorty
Der Shorty ist eine Kurzbahn - CSC und wird
aus den bekannten Gerätekonfigurationen des CSC gebildet.
Er ist ein Manschaftswettkampf von jeweils zwei Teams,
der auch auf begrenzten Sportflächen ausgetragen werden kann.
Die Kreuzung von Sektion 1 und 2 bildet beim Standart - Shorty der Tunnel.
Gestartet wird von Sektion 1, und wenn der Hund und der Hundeführer im Ziel sind,
startet der Hundeführer mit seinem Hund die Sektion 2.
Alle Regeln für Startfreigabe, Wechsel, Frühstart und Fehlerbewertung sind gleich denen beim CSC.


Babs mit Nelly beim Shorty